HOME VITA  PROJECTS MEDIA SHOP DATES CONTACT PRESS   KLAUS PAIER accordion, bandoneon P          R          O          J          E          C          T          S english Klaus Paier Solo Klaus Paier & Asja Valcic Klaus Paier Trio Klaus Paier & rsqv Klaus Paier & Gerald Preinfalk Klaus Paier Solo Ein Solitär der Akkordeonszene ist der in Kärnten lebende  Österreicher Klaus Paier schon lange. Bereits von Beginn an erforscht er den Klang des Akkordeons und versucht spieltechnisch wie kompositorisch, die Grenzen des Instruments auszudehnen - ist es doch die Offenheit und Freiheit der Musik, die ihn fasziniert. So wandte er sich nach dem klassischen Akkordeon- und Kompositionsstudium am Klagenfurter Konservatorium rasch auch anderen Genres vom Tango und der Weltmusik bis hin zum Jazz zu, um sie zu einem unverwechselbaren eigenen Stil zu verschmelzen. Immer auf der Suche nach der größtmöglichen Gestaltungsfreiheit, tat und tut er dies in den unterschiedlichsten Besetzungen und Akzentuierungen: seit 1997 vor allem im eigenen Trio mit Stefan Gfrerrer am Bass und Roman Werni am Schlagzeug, mit dem er soeben die sechste CD "Dragonfly" vorgelegt hat. Aber auch im Duo mit dem Saxophonisten Gerald Preinfalk, wie auch mit zahlreichen Kompositionen für Akkordeon und Cello, als auch für Streichquartett. Fast eine Art Quintessenz dieser Arbeit ist das neue Doppelalbum "Solitaire". Es ist tatsächlich einzigartig -  in vielerlei Hinsicht: Erstmals rücken Soloaufnahmen ohne Mehrspurtechnik den "puren" Klaus Paier in den Mittelpunkt. Ohne Vergleich ist auch das Unternehmen, auf jeweils einer CD Akkordeon und Bandoneon gegenüberzustellen: "Es sind ja, außer dass beide Instrumente den Klang durch Stimmzungen erzeugen, ganz eigene Wesen, die jeweils ihre, für sie typische Sprache sprechen. Ich wollte durch die Trennung  die ganz unterschiedliche Charakteristik  verdeutlichen, aber auch demonstrieren, inwieweit jedes Instrument einen musikalisch abwechlungsreichen Bogen zu halten imstande ist," erklärt Paier. Und schließlich unterscheidet sich "Solitaire" von allen anderen Akkordeonaufnahmen einschließlich Paiers eigenen dadurch, dass die Stücke auf neuen, eigens für ihn gefertigten Instrumenten entstanden sind. Die neuen technischen Möglichkeiten eröffneten auch ganz  neue kompositorische Wege. Paiers unerschöpflicher melodischen Einfallsreichtum und das für ihn typische, spannungsgeladene, durch Pausen Räume schaffende Spiel, gewinnen auf "Solitaire" mehr Dynamik und Klangfarben denn je. Von hymnischen Stücken im tiefen ("Hymn") wie im hohen bis zu minimalistischen Miniaturen ("EastWest") reicht die Palette, von Kanon- und Fugen-artigen Klanggebirgen ("Elegie" oder "Like A Little Organ") bis zu klaren, an Vogelstimmen erinnernden Motiven ("Awakening"), von Melancholisch-Lyrischem ("End Of Day") bis zur Musette-Variation ("Prime Of Life") und von der dreiteiligen Neudeutung der Elemente von Piazzollas Nuevo Tango bis zu Exkursen in die Musik des Balkans ("To Liven Up"). Ein Sound-Spektrum und ein stilistisches Gesamtkunstwerk, wie es derzeit im Akkordeon-Fach nur Klaus Paier zu kreieren vermag. Ein "Solitaire" eben. ...Seine eigene Sprache geht über Jazz und Tango hinaus, wenn auch der Jazz das Grundgerüst abgibt und der Tango die scharfen Rhythmen vorgibt. Der Komponist geht weiter, und man darf annehmen, dass der Musiker Klaus Paier nicht nur als Virtuose des Bandoneon, sondern mindestens ebenso sehr als gewichtiger zeitgenössischer Komponist ins Lexikon Einzug halten wird.” Hans Happel, cd-kritik.de, November 2005